Erste Informationen

Wenn Beschäftigte Eltern werden, kommen neue Herausforderungen auf Unternehmen zu. Wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – auch nur zeitweise – fehlen, dann geht Wissen verloren, Teamstrukturen verändern sich, Aufgaben müssen neu verteilt und eventuell neue Beschäftigte angeworben werden. Unternehmerische Aufgaben wie Fachkräftesicherung, Mitarbeiterbindung und Teambildung begleiten das Thema. Das kostet Zeit und Geld.

Durch gezieltes Elternzeitmanagement können Unternehmen den beruflichen Aus- und Wiedereinstieg gemeinsam mit ihren Beschäftigten strukturiert gestalten. Eine Broschüre des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeigt die Vorteile des frühen beruflichen Wiedereinstiegs für Unternehmen. 

Weitere Informationen bieten die Veröffentlichungen des Bundesfamilienministeriums, das bundesweite Unternehmensprogramm Erfolgsfaktor Familie, die Aktionsplattform Familie(at)Beruf.NRW des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW. Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner vor Ort sind auch die Lokalen Bündnisse für Familie in Remscheid und Solingen, der Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur und der Arbeitgeberservice der drei Jobcenter in Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Mit den regionalen Kompetenzzentren Frau und Beruf leistet das Land Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Situation von Frauen. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck ist in Netzwerken tätig und erarbeitet Produkte und Lösungen für die Erwerbstätigkeit von Frauen und mehr Gleichstellung im Beruf. Gemeinsam mit den regionalen Akteuren und Akteurinnen vor Ort entwickelt das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck Initiativen und Projekte für verschiedene Zielgruppen und deren intensive Begleitung.

5 Tipps für Unternehmen

  1. Unterstützen Sie den frühzeitigen Wiedereinstieg Ihrer Beschäftigten: So vermeiden Sie Know-how-Verlust.
  2. Planen Sie den Aus- und Wiedereinstieg strategisch und gemeinsam mit den Beschäftigten.
  3. Gestalten Sie den Faktor Arbeitszeit örtlich und zeitlich flexibel.
  4. Motivieren Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. So steigern Sie Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.
  5. Nutzen Sie die Potenziale von Wiedereinsteigerinnen. Gewinnen Sie so neue Fachkräfte.

 

 

 

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